Festgeldplattformen buendeln Angebote verschiedener Banken und koennen den Vergleich vereinfachen. Besonders bei Banken aus dem EU-Ausland erhalten Sparer dadurch Zugang zu Konditionen, die sie sonst nur mit mehr Aufwand finden wuerden.
Der Komfort hat jedoch eine zweite Seite: Anleger muessen klaeren, ob die Plattform nur vermittelt oder selbst Vertragspartei wird, bei welcher Bank das Geld angelegt wird und welches Einlagensicherungssystem gilt.
Vermittler ist nicht gleich Bank
Bei vielen Plattformmodellen eroeffnen Kunden ein Konto oder Verrechnungskonto und waehlen anschliessend ein Festgeldangebot aus. Die eigentliche Einlage liegt haeufig bei einer Partnerbank. Deshalb ist der Name der kontofuehrenden oder einlagennehmenden Bank entscheidend.
Wer ueber eine Plattform abschliesst, sollte immer die Bank hinter dem Angebot und das zustaendige Sicherungssystem pruefen.
EU-Angebote richtig einordnen
Innerhalb der EU ist die gesetzliche Mindestabsicherung harmonisiert. Dennoch unterscheiden sich Informationsunterlagen, Ansprechpartner und praktische Abwicklung im Entschaedigungsfall. Fuer groessere Betraege kann eine Verteilung auf mehrere Banken sinnvoll sein.